Teil 1: Die drei Klassiker der Jovibarba-Familie

Jovibarba: Rollende Rosetten, Polster & Feuer – Welche der 3 passt zu dir? (Plus Tipps für Sammler)

Hallo und willkommen auf Sempervivum World!
Heute starte ich eine spannende Serie über die Jovibarba-Familie – meine große Liebe unter den kompakte Sukkulenten, die wie kleine Alpen-Perlen in jedem Steingarten glänzen.
Es gibt drei echte Highlights: Der „Roller“ Jovibarba globiferum (easy für Anfänger), die polsternde J. heuffelii (für Geduldige) und die feurige Mischung J. × nixonii (der Hybride-Mix aus Roller + Heuffelii). Kein Overload – diese drei decken alles ab, von Selbstvermehrer bis Farbexplosion.
 
Kurze Antwort: Alle sind frosthart (-25 °C), sonnenliebend und anfängerfreundlich (im Vergleich zu empfindlicheren Sukkulenten). Aber welcher Einstieg? Schau in unsere Vergleichstabelle – da siehst du auf einen Blick, warum der Roller für dich rockt. Und für Sammler: Extra-Tipps zu Farbwechseln (besonders Heuffelii passt sich schnell an – deswegen wirken viele „gleich“, sind’s aber nicht!).Jovibarba-Top-3-Überblick
Die drei Stars:Globiferum (rollend), Heuffelii (polsternd) und × nixonii (oft feurig).
MerkmalGlobifera (Roller)Heuffelii× nixonii (Mischung Roller + Heuffelii)
Wuchs & GrößeKugelig, 3–5 cm Rosetten, schnell polsterndLangsam polsternd, 4–6 cm Rosetten (bis 30 cm Hügel)Mittel-schnell, 5–7 cm Rosetten, clumping (bis 12 cm)
VermehrungRollende Ableger (selbst wurzeln, 90% Erfolg)Zentrale Teiler (nach 2–3 Jahren)Hybride-Offsets (ähnlich wie Roller, kompakter)
BlüteGlockenförmig-fransig-weiß/gelb Glockenförmig-meist glatte Blütenblätter/ Gelb-seltener auch WeißGlockenförmig-fransig-weiß/gelb
Pflege-AufwandNiedrig: Sonne + DrainageNiedrig: Sonne + DrainageNiedrig: Sonne + Drainage
Herkunft & RobustheitAlpen/Balkan, -25 °C,Karpaten/Balkan, ultra-winterhartZüchtung, robust wie Elter

Sammler-Special: So checkst du die „richtige“ Züchtung (besonders bei Heuffelii)

  • Identifikation: Schau auf Etikett (Cultivar-Name, Züchter), Blüten (fransig, 6-zählig) und Herkunft. Bei Heuffelii: Filzige Blätter + langsame Polsterung = Basis; rote Varianten (z. B. ‚Rotes Eck‘) durch Farbwechsel, nicht Mutation.
  • Veränderungen handhaben: Heuffelii wechselt schnell Farbe (phänotypisch durch Umwelt) – deswegen denken viele, „alle sehen gleich aus“, aber es sind Anpassungen. Tipp: Kein Stress – isoliere und notiere (z. B. „Aus grünem Elternteil, jetzt rot durch Sonne“). Hybride wie × nixonii sind stabiler.
  • Quellen: Spezial-Gärtnereien (z. B. Erwin Geiger, Sempervivum-Gärtnerei) für reine Linien; Foren für Swap-Meetings.

Kurzer Überblick: Die Basics für alle Drei

  • Standort: Volle Sonne (mind. 6 Std.), gut drainierter Boden (Kies-Mix).
  • Gießen: Trockenheitsliebend – nur bei Dürre (Fingerprobe: Trocken? Dann gießen).
  • Dünger: Kaum (einmal Frühling mit Kakteendünger).
  • Überwinterung: Draußen lassen – Frost macht sie stärker!
  • Probleme: Selten (z. B. Gelb = zu nass; Lösung: Umtopfen).
In den Spezial-Beiträgen (pro Art 3 Posts) drillen wir runter – z. B. „Wie rolle ich den ersten Ableger?“. Aber mit dieser Tabelle sparst du Zeit: Vergleiche & entscheide!
 
Fazit: Für Anfänger ist Jovibarba perfekt – robust wie Sempervivum, aber mit Extra-Charme.
 [Globifera] | [Heuffelii] | [× nixonii]. 🌿